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Naturesse sind 100% reine ätherische Öl-Mischungen – in jeweils limitierten Auflagen exklusiv für Thermostar entworfen und gemischt. Dahinter verbergen sich unglaublich viel Liebe zum Detail und über 40 Jahre Erfahrung mit Aromatherapie und der Wirkung von ätherischen Ölen auf unseren Körper. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das feine Spiel zwischen außergewöhnlichem Dufterlebnis und ganzheitlicher Wirkung gelegt.


Unsere Produkte

Naturesse – Forest

Forest | stärkend | klärend | lebendig

Der Atem der Bäume schenkt uns das Leben. Der Wald schenkt uns nicht nur Momente der Stille und lässt uns die Reinheit des Lebens spüren. Er schenkt uns auch wertvolle ätherische Öle, die unser Abwehrsystem stärken und unsere Gesundheit fördern. Menschen die regelmäßig Waldspaziergänge machen, aktivieren nachhaltig ihre Immunabwehr.

Mischung: Fichtennadel / Weihrauch / Myrte / Ravintsara / Lorbeer /Muskatellersalbei

Inspiriert von der japanischen Heilungskunde Shinrin Yoku (Waldbaden) haben wir unseren Markenduft FOREST entwickelt. Mit seinen Hauptbestandteilen Fichtennadel, Weihrauch, Ravintsara und Myrthe wirkt FOREST antibakteriell und antiviral, desinfizierend und entzündungshemmend. Gleichzeitig tragen diese Inhaltsstoffe aber auch zu mehr Konzentrationsfähigkeit bei und helfen beim Stressabbau. Damit stärkt diese Ölmischung – genau wie in der japanischen Wissenschaft des Waldbadens beschrieben – unsere innere Ausgeglichenheit und unser Immunsystem.

Naturesse - Sun

Sun | optimistisch | fruchtig | fröhlich

Hätte Sonnenlicht einen Duft, dann hätten sie ihn mit dieser Ölmischung gefunden. Die Lebensfreude eines südländischen Sommertages spiegelt sich in unsrer Seele wieder und lässt unsere Glückshormone fliegen. Nicht umsonst heben die ätherischen Öle von Zitrone und Mandarine die Stimmung.

Mischung: Blutorange / Mandarine / Zitrone / Grapefruit / Bergamotte

Naturesse - Incense

Incense | mystisch | edel | festlich

Weihrauch war schon immer edel und wertvoll, nur Könige kannten diesen festlichen Duft. Für uns ist Weihrauch der Geruch von Weihnachten, von den sagenumwobenen Rauhnächten, wo damit sogar die bösen Geister vertrieben werden können. Ein mystischer Duft, der Unmögliches möglicherweise doch möglich macht. 

Mischung: Weihrauch / Sandelholz / Fichtennadel / Patchouly / Weihnachtsgeheimnis

Die sagenumwobenen Rauhnächte aus dem mittel- und nordeuropäischen Raum haben uns zu diesem Duft inspiriert. Eine besonders mystische Zeit rund um den Jahreswechsel, geprägt durch die Tradition des Räucherns, das Weihnachtsfest, die Kälte und den Start in ein neues Jahr. In dieser Zeit sollen die Barrieren zur Anderswelt ganz besonders dünn sein, sodass unmöglich scheinende Dinge plötzlich doch real werden. Incense ist eine Reminiszenz an den Weihrauch, Sandelholz und Patchouly wirken sinnlich anregend, Bay und Benzoe beruhigen unsere Nerven in dieser intensiven Zeit. Ein besonderer Duft, der mit nichts zu vergleichen ist.

Die Heilkunst der Düfte – Aromatherapie

Das Wissen um die gesundheitsfördernde Wirkung ätherischer Öle ist alt. Schon die alten Ägypter, Sumerer, Assyrer und Chinesen, Römer und Polynesier setzten duftende Pflanzenessenzen ein.

Die Ägypter kannten Destillationsverfahren und benutzten Zedernöl, wie auch die Aromata verschiedener Pflanzen.

Die Griechen übernahmen wahrscheinlich die Destillationskunst von den Ägyptern; so werden bei Dioskurides bereits einige Destillationsverfahren beschrieben.

Auch die Römer verwendeten gerne Parfüm und Räucherwerk, entwickelten die Destillationskunst jedoch nicht weiter.

Ob es sich insbesondere bei den Parfüms um ätherische oder um aromatisierte fette Öle handelte, ist nicht bekannt. In Verbindung mit der Alkoholdestillation lebte die Destillationskunst ab dem 9. Jahrhundert bei den Arabern wieder auf. 

Im 17. Jahrhundert begann die halbindustrielle Herstellung ätherischer Öle, die zunächst der Parfüm- als auch der Arzneimittelherstellung diente.

Mittlerweile sind Anwendungen der flüchtigen Stoffgemische wissenschaftlich belegt. Es gibt viele nachweisbare Wirkungen. Selbst in Kliniken wird die Aromatherapie im Rahmen der physikalischen Therapie seit Jahrzehnten eingesetzt.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind leicht flüchtige Stoffe, die zumeist mittels Kaltpressung oder schonender Dampfdestillation aus den verschiedenen Teilen von Pflanzen gewonnen werden. Diese Pflanzenteile sind zum Beispiel Blätter, Blüten, Rinde, Schalen, Wurzeln oder Harze. Hierbei bedeutet „leicht flüchtig“, dass diese Öle an der Luft rückstandslos verdunsten – aber eben auch sehr gut von unserm Körper aufgenommen werden.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind leicht flüchtige Stoffe, die zumeist mittels Kaltpressung oder schonender Dampfdestillation aus den verschiedenen Teilen von Pflanzen gewonnen werden. Diese Pflanzenteile sind zum Beispiel Blätter, Blüten, Rinde, Schalen, Wurzeln oder Harze. Hierbei bedeutet „leicht flüchtig“, dass diese Öle an der Luft rückstandslos verdunsten – aber eben auch sehr gut von unserm Körper aufgenommen werden.

Warum erzeugen Pflanzen überhaupt ätherische Öle? Hierfür haben sie gute Gründe:

  • Insekten und Ungeziefer vertreiben und auch anlocken (Biene zum Bestäuben)
  • die Pflanze vor extremen Temperaturen und aggressiver Sonnenstrahlung schützen
  • Schäden heilen, die Pflanzenfresser angerichtet haben
  • die Pflanze vor mikrobiellem Befall schützen und
  • bei geringer Nährstoffversorgung unterstützend wirken

Wirkung der ätherischen Öle auf den Menschen

Dieselben chemischen Bestandteile, die die Pflanze so gut schützen, helfen auch Mensch und Tier in ähnlicher Weise.

Ätherische Öle sind pure Kraft der Natur, denn sie verkörpern in einzigartiger Weise die schützenden, regenerierenden und immunstärkenden Eigenschaften der Pflanzen.

Ihre Wirkung erfolgt sehr schnell, da sie Bestandteile der Öle eine äußerst kleine Molekülgröße haben und so schnell vom Körper aufgenommen werden. Zudem sind sie lipidlöslich und können damit auch über die Haut aufgenommen werden.

Sie können unter anderem sogar Bakterien und Viren abtöten und damit das Immunsystem sehr effektiv unterstützen.

Ein weiterer interessanter Faktor ist, wie ätherische Öle auf das Gehirn wirken können. Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor Schadstoffen. Selbst ein Großteil an Medikamenten ist trotz kleinen Molekülen nicht in der Lage, diese Blut-Hirn-Schranke zu passieren.

Sesquiterpene, das sind chemische Bestandteile, die in bestimmten ätherischen Ölen wie beispielweise Sandelholz und Weihrauch enthalten sind, können diese Schranke jedoch überwinden.

Dort tragen sie dazu bei, die Sauerstoffversorgung des limbischen Systems zu verbessern.

Das wiederum hat zur Folge, dass die Ausschüttung von Antikörpern (die bei der Bekämpfung von Erregern eine wichtige Rolle spielen), Endorphinen (unserem „Glückshormon“) und Neurotransmittern (eine Substanz, die für die Weiterleitung von Nervenimpulsen unerlässlich ist, beispielweise für die Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit) erhöht wird.

Und schließlich sind wir mit ätherischen Ölen sogar in der Lage, unsere Emotionen in eine für uns sinnvolle Richtung zu lenken! Denn Düfte wirken auf unseren Organismus, ohne erst einen Umweg über das Großhirn zu nehmen, das für die Vernunft und die bewusste Wahrnehmung zuständig ist. Dadurch ist unsere erste Reaktion auf Gerüche unbewusst, sehr schnell und vor allem emotional.

Duft setzt sich aus kleinen Molekülen zusammen, die beim Einatmen zum sogenannten Riechepithel, einer feinen Zellschicht ganz oben in der Nasenhaupthöhle gelangen. Die Verarbeitung dieser Eindrücke erfolgt schließlich im olfaktorischen Cortex (dem „Riechhirn“). Dessen Impulse werden von der Amygdala aufgegriffen und in eine Vielzahl möglicher emotionaler Reaktionen umgesetzt. So können ätherische Öle beispielsweise stimmungsaufhellend, beruhigend oder stressreduzierend wirken oder auch emotionale Reaktionen wie Freude, Tatendrang, Gelassenheit oder das Loslassen von Trauer und Traumata fördern.

Herstellung der Ätherischen Öle

Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Dazu wird in einem verschlossenen Kessel mit verkleinertem Pflanzenmaterial Wasserdampf eingeblasen. Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wasser-Gemisch und wird dann in einen Auffangbehälter geleitert. Dort liegen die Stoffe des Öls von der wässrigen Phase getrennt vor und können abgeschieden werden. Die Ausbeute in Bezug auf das Ausgangsmaterial liegt in der Regel im ein- bis zweistelligen Promillebereich. Einige Pflanzen, die sich nicht alleine destillieren lassen, wie z.B. Algen, Brennnessel oder Heu, können mittels Co-Destillation zusammen mit einer anderen Pflanze als Trägerstoff destilliert werden. Öle einiger Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose, können nicht per Dampfdestillation gewonnen werden.

Die Kaltpressung wird nur für Zitrusöle angewandt. Die Schalen werden gepresst, so dass eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl entsteht. Das Öl wird durch Zentrifugierung abgetrennt. Extraktion wird vor allem bei Blütenölen praktiziert. Dazu werden den Pflanzen alle löslichen Aromastoffe, sowie zugleich auch Wachse und Farbstoffe, durch ein Lösungsmittel wie Hexan, Florasol oder überkritisches Kohlendioxid, entzogen. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolues. Eine Rückstandskontrolle kann gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet. Die sehr kostspielige Extraktion mit Fetten, die sogenannte Enfleurage, wird heute kaum mehr praktiziert.

Muss es biologisches oder konventionelles Öl sein? Bei der Kaltpressung (vorwiegend bei Fruchtschalenölen) ist der biologische den konventionellen Anbau vorzuziehen.

Arten der ätherischen Öle laut Herstellung:

Naturbelassene Öle
Werden direkt aus der Pflanze gewonnen. Die Gewinnung erfolgt durch Wasserdampfdestillation, Extraktion oder Kaltpressung

Natürliche Öle
Werden nicht nur aus einer Pflanze gewonnen, sondern aus mehreren Komponenten. Sie enthalten keine synthetischen Zusätze.

Naturidentische Öle
Entsprechen in ihrer chemischen Zusammensetzung den natürlichen Ölen, ihre Bestandteile werden allerdings künstlich hergestellt.

Künstliche Öle
Werden synthetisch hergestellt und enthalten oft andere Zusatzstoffe

Anwendung der ätherischen Öle

Äußerliche Anwendung

Bei der äußerlichen Anwendung wird das ätherische Öl mit fetten Ölen vermischt auf den Körper aufgetragen. So wirkt das Öl direkt an der betroffenen Stelle und darüber hinaus auch noch über die Blutbahnen systemisch auf den ganzen Körper. Hierbei entstehen folgende Möglichkeiten:

  • Massagen
  • Kompressen
  • Bäder (hierbei das Öl vorab mit einem Emulgator, wie z.B. Salz oder Milch vermischen)

Ätherische Öle niemals pur auf die Haut auftragen! – Gefahr von Hautreizung und Pigmentflecken!

Aromatische Anwendung

Bei der aromatischen Anwendung d.h. der Aufnahme der ätherischen Öle über unser Atmungs- und Geruchsystem, können die Öle auf unterschiedliche Weise auf den Körper und Geist wirken. So kann beispielsweise Einfluss auf unser Gedächtnis, unsere Hormone, unsere Emotionen und natürlich auch auf unser Atmungssystem genommen werden.

Die Anwendungsvarianten sind folgende:

  • Direktes Einatmen – 1 Tropfen mit Trägeröl verdünnen, in beiden Händen verreiben, diese vor Mund und Nase halten und mehrmals tief einatmen
  • Als natürliches Parfum (Aromaschmuck Sprühflaschen, Roll-on) in der Raumluft mittels eines Diffusors vernebeln.

Diese Variante ist die schonendste, sicherste und die effektivste, da die wertvollen Wirkstoffe vom Öl durch diese Anwendungsvariante am schonendsten für den Körper, doch gleichzeitig am schnellsten und intensiv aufgenommen werden.

Innerliche Anwendung

Innerliche Anwendung sollte nur von Experten zum Beispiel, einem Therapeuten oder Arzt empfohlen oder angewendet werden, da die ätherischen Öle wegen ihrer Intensität auf diese Art und Weise sogar gesundheitliche Schäden anrichten können.